Speiseplanmodifikation – Warum?

Eine vollwertige und damit bedarfsgerechte Ernährung sichert Gesundheit, Vitalität, und Wohlbefinden der Essensgäste.
Im Mittelpunkt der Modifikation stehen dabei die Anforderungen an die enährungsphysiologische Qualität des Essens und die Richtlinien für das Qualitätsmanagement in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.
Ziele der Speiseplanmodifikation:
- Zufriedenheit der Gäste mit hohem Genusswert.
- Berücksichtigung der Aspekte wie Personalausstattung, Hygiene und Budget bei der Umsetzung einer gesunden Ernährung im Hause.
- Einhaltung der Richtlinien aller zur verpflegenden Personengruppen.
- Gewährleistung der Vorgaben für die Rahmenbedingungen zur Logistik-Struktur und der gesetzlichen Bestimmungen.
- Berücksichtigung ökologischer Aspekte durch die saisonale Gestaltung.
- Gewährleistung eines abwechslungsreichen und vielfältigen Speiseplans unter Berücksichtigung der saisonalen Produkte. Dies führt wiederum zu einem hohem Qualitätsstandard und zur optimalen Verpflegung aller Gäste des Kurbetriebes.
Gründe der Speiseplanmodifikation:
- Wachstum beim Außer-Haus-Verzehr. Durch die zunehmende Zahl des Außer-Haus-Verzehrs steigen auch die Anforderungen hinsichtlich Qualitätsmanagement und ernährungsbedingten Richtlinien im gastronomischen Bereich und in der Gemeinschaftsverpflegung.
- Steigende Anforderungen hinsichtlich Kommunikation und Ernährungsbildung. Die Aufgabe einer Einrichtung, die eine größere Personengruppe verpflegt, liegt heute nicht mehr nur darin, gesunde Ernährung zu produzieren, sondern sie so zu kommunizieren, dass das Angebot auch eine breite Akzeptanz findet.
- Gemeinschaftsverpflegung unterliegt einem starken Wettbewerb.
- Mehr Gasttypen mit unterschiedlichen Ansprüchen. D.h. der hohe Lebensstandard führt wie auch in anderen Bereichen zu einer immer höheren Differenzierung der Vorstellungen und Wünsche der Gäste. In Abhängigkeit der Gaststruktur und der gesellschaftlichen Trends entstehen dementsprechend natürlich auch hohe Ansprüche.
